Am 22. September war es wieder soweit: unsere jährliche Mitgliederversammlung im Erlenbusch. Kurz vor dem Start nutzten wir das Tageslicht für das Foto unseres „Sixpack“. So haben wir unsere Gruppe getauft, sechs Mal Kompetenz, Erfahrung, Engagement und viele Ideen für den Förderkreis. Unser Vorstand: Oben links Alexander Heilmann, daneben stehen Silke Schürenberg und rechts Annette Heilmann. Marc Biermann ist Beisitzer im Vorstand und sitzt auf dem Foto auf der Treppe. Links unten sitzen Joana Roos-Bugiel und neben ihr Kerstin Hagemann; beide unterstützen die Projektarbeit unseres Vereins.
Das Foto haben wir aus einem besonderen Anlass aufgenommen. Eine Förderschule in Mönchengladbach hat sich im festlichen Rahmen ihres Sommerfestes in „Hilde-Wulff-Schule“ umbenannt. Wir haben der Schulgemeinschaft mit einer Karte und diesem Foto herzlich gratuliert und freuen uns sehr über die damit verbundene Anerkennung für die Gründerin des Erlenbusch. Im Mai 2026 beschloss der Schulausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) die Umbenennung der Schule in LVR-Hilde-Wulff-Schule. Schüler*innen, Eltern und das Schulkollegium waren daran beteiligt. Marcel Philipp, Vorsitzender des LVR-Schulausschusses: „Wir begrüßen das Engagement der Schulgemeinde und die intensive Auseinandersetzung mit der Namensfindung. Mit Hilde Wulff erhält die Schule eine Namensgeberin, deren Haltung und Wirken bis heute Orientierung geben und die Werte des LVR in besonderer Weise widerspiegeln.“
Hilde Wulff (1898 – 1972) selbst mit einer Körperbehinderung geboren, setzte sich ihr ganzes Leben lang mit beeindruckendem Mut für andere Menschen ein. 1935 gründete sie den Erlenbusch in Hamburg-Volksdorf und schützte dort während der Zeit des Nationalsozialismus zahlreiche Kinder und Jugendliche – darunter auch jüdische Kinder und politisch Verfolgte. Ihr Handeln steht für Mut, soziale Verantwortung, Menschlichkeit und Teilhabe. Werte, die durch rechtspopulistische und rechtsextreme Positionen bedroht sind. Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe werden offen infrage gestellt und darum ist die Umbenennung einer Schule ein Zeichen. Ein Zeichen, das uns mit Freude erfüllt!